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So können Magazine ihre Leser auch zwischen den Ausgaben binden
Die Beziehung zu den Lesern muss nicht mit jeder neuen Ausgabe neu beginnen – und auch nicht mit der letzten Seite enden.
Ein wöchentlicher, monatlicher oder vierteljährlicher Erscheinungsrhythmus sorgt rund um jede neue Ausgabe für natürliche Aufmerksamkeitsspitzen. Doch auch die Zeit dazwischen bietet Chancen: Leser können relevante Gründe bekommen, zum Magazin zurückzukehren, bevor die nächste Ausgabe erscheint.
Dabei geht es nicht darum, einfach mehr zu veröffentlichen. Vielmehr geht es darum, den Wert des Magazins durch digitale Inhalte und Erlebnisse zu steigern, die zur Zielgruppe, zur redaktionellen Identität und zum Veröffentlichungsrhythmus passen.
Hier sind acht Möglichkeiten, wie Magazine ihre Leserbindung auch zwischen den Ausgaben stärken können.
1. Bieten Sie den Lesern mehr als nur die digitale Ausgabe
Die digitale Ausgabe kann weiterhin das Herzstück des Leseerlebnisses bleiben. Sie bietet die redaktionelle Auswahl, die Struktur und das Gefühl einer vollständigen Ausgabe, die die Leser bereits kennen.
Aber ein digitales Magazin muss nicht dabei stehen bleiben.
Artikel, Webinhalte, Podcasts, Videos, Spiele und andere Formate können den Lesern Gründe geben, zwischen den Erscheinungsterminen wiederzukommen, ohne die kuratierte Ausgabe zu ersetzen.
Das ist besonders für Magazine mit längeren Erscheinungszyklen relevant. Bei einem Monats- oder Quartalsmagazin können mehrere Wochen zwischen zwei Ausgaben liegen – das Interesse der Leser an den Themen des Magazins bleibt jedoch bestehen.
Mit Prenly Reader können Verlage digitale Ausgaben, Artikel, Podcasts, Spiele, Kreuzworträtsel und andere Inhalte in einem digitalen Leseerlebnis über App und Web hinweg zusammenführen.
Wenn Sie das digitale Angebot Ihres Magazins weiterentwickeln möchten, erfahren Sie hier mehr über digitales Publizieren für Magazine mit Prenly.
2. Nutzen Sie Push-Benachrichtigungen, um Leser im richtigen Moment zurückzuholen
Die Veröffentlichung neuer Inhalte ist nur dann sinnvoll, wenn die Leser wissen, dass es sie gibt.
Push-Benachrichtigungen können einen direkten Weg zurück zur Publikation schaffen, wenn es etwas gibt, für das es sich wirklich lohnt, zurückzukehren: eine neue Ausgabe, einen wichtigen Artikel, eine Podcast-Folge, ein Quiz, eine Veranstaltung oder ein aktuelles Update.

Der Schlüssel liegt in der Relevanz. Wer für jeden neuen Inhalt eine Benachrichtigung versendet, riskiert jedoch, dass dieser Kanal schnell an Wirkung verliert. Stattdessen können Herausgeber Push-Benachrichtigungen als Teil des redaktionellen Rhythmus nutzen und sich auf Momente konzentrieren, in denen es für den Leser einen klaren Grund gibt, die App zu öffnen.
Für ein Food-Magazin könnte das eine Rezeptsammlung für das Wochenende sein. Für ein Wirtschaftsmagazin könnte es eine neue Analyse oder ein Briefing sein. Für ein Mitgliedermagazin könnte es eine bevorstehende Veranstaltung oder ein wichtiges Update für Mitglieder sein.
Prenly Reader unterstützt segmentierte Push-Benachrichtigungen, sodass Herausgeber die Benachrichtigungen besser auf die unterschiedlichen Interessen der Leser abstimmen können.
3. Bieten Sie Inhalte auch zum Hören an
Leserbindung bedeutet auch, Inhalte in unterschiedlichen Situationen des Alltags zugänglich zu machen.
Ein Leser hat vielleicht keine Zeit, sich in Ruhe einen Zeitschriftenartikel durchzulesen, aber möglicherweise Zeit, ihn sich während der Fahrt, beim Spazierengehen oder bei einer anderen Tätigkeit anzuhören.
Podcasts, Audio-Versionen von Artikeln und Audio-Briefings machen redaktionelle Inhalte vielseitiger und leichter zugänglich. Sie bieten zudem die Möglichkeit, journalistische Inhalte in einem anderen Format wiederzuverwenden, anstatt immer wieder etwas völlig Neues zu produzieren.
Ein längerer Artikel kann beispielsweise auch als Audio-Version angeboten werden, ein Interview kann zu einer Podcast-Folge werden oder eine Auswahl aktueller Beiträge zu einem Audio-Briefing zusammengefasst werden.
Prenly unterstützt Podcasts und Artikel-Audios als Teil des digitalen Leseerlebnisses. Verlage können zudem erweiterte Text-to-Speech-Funktionen nutzen, um schriftliche Artikel in natürlich klingende Audiodateien umzuwandeln. Erfahren Sie mehr über erweiterte Text-to-Speech-Funktionen in Prenly.
Praxisbeispiel: Helsingborgs Dagblad kombiniert digitale Sonderausgaben und Podcasts
Helsingborgs Dagblad nutzt Prenly, um rein digitale Sonderausgaben zu wichtigen Ereignissen zu veröffentlichen und Podcasts direkt in das Leseerlebnis zu integrieren.
Die Podcasts werden automatisch aus den bestehenden Feeds von HD abgerufen, wobei der Verlag entscheiden kann, ob die Inhalte für alle zugänglich sind oder bestimmten Abonnementpaketen vorbehalten bleiben.
So kann HD zwischen den regulären Ausgaben zusätzlichen Mehrwert schaffen, bestehende Inhalte und Kanäle besser nutzen und neue Möglichkeiten für Premium-Inhalte erschließen – ohne den bestehenden Publishing-Workflow zu verändern.
Lesen Sie die Kundenstory von Helsingborgs Dagblad →
4. Schaffen Sie mit Spielen und Quizformaten neue Gründe, zurückzukehren
Nicht jeder Besuch in einer Magazin-App muss mit einem neuen Artikel beginnen.
Ein Quiz, ein Wortspiel, eine Herausforderung oder ein Gewinnspiel kann einen lockeren Anlass bieten, regelmäßig wiederzukommen. Bei einem Nischenmagazin können Spiele sogar Teil der redaktionellen Identität werden, statt wie ein Fremdkörper zu wirken.

Ein Reisemagazin könnte seine Leser Reiseziele erraten lassen. Ein Geschichtsmagazin könnte ein Quiz zu historischen Ereignissen anbieten. Ein Food-Magazin könnte Fragen rund um Zutaten, Küchen oder Rezepte entwickeln. Eine Fachzeitschrift könnte Wissen über aktuelle Entwicklungen der Branche testen.
Die größten Chancen ergeben sich oft daraus, Spiele mit dem vorhandenen Fachwissen und den Inhalten des Magazins zu verknüpfen.
Mit Prenly Games können Verlage Spiele, Quizze und Wettbewerbe direkt in die bestehende App integrieren und den Lesern so einen weiteren Grund bieten, wiederzukommen, ohne dass eine separate Spieleplattform erforderlich ist.
5. Machen Sie Veranstaltungen und gemeinsame Interessen zu einem Teil des Leseerlebnisses
Magazine verbinden Menschen mit gemeinsamen Interessen – etwa rund um Kulinarik, Reisen, Wirtschaft, Gesundheit, Sport, Kultur, Hobbys oder ein bestimmtes Fachgebiet.
Dadurch werden Veranstaltungen zu einer natürlichen Erweiterung der Publikation.
Ein Veranstaltungskalender kann Lesern helfen, Konferenzen, Ausstellungen, Vorträge, Workshops, Familienaktivitäten oder andere Veranstaltungen zu entdecken, die für die Nische des Magazins relevant sind. Bei manchen Publikationen mag dies lokal sein; bei anderen ist der gemeinsame Nenner eher ein Interesse als ein Ort.
Der Mehrwert geht dabei weit über einen klassischen Veranstaltungskalender hinaus. Verlage können auch Inhalte vor, während und nach der Veranstaltung erstellen: Vorschauen, Interviews, Ratgeber, Empfehlungen, Berichte und Nachberichte.
In Prenly Engage können Herausgeber neben ihren redaktionellen Inhalten auch Veranstaltungen und andere interaktive Erlebnisse hinzufügen und geben den Lesern so mehr Gründe, zwischen den einzelnen Ausgaben Neues zu entdecken, zu interagieren und wiederzukommen.
6. Nutzen Sie bestehende Inhalte länger
Um Leser zwischen den Ausgaben zu binden, müssen nicht immer neue Inhalte produziert werden.
Magazinverlage verfügen oft über einen besonders wertvollen Schatz: ein Archiv mit gut recherchierten, spezialisierten und langfristig relevanten Inhalten.
Das digitale Publizieren macht es einfacher, diese Inhalte wieder hervorzuholen, wenn sie erneut relevant werden.
Verlage können Folgendes erstellen:
- thematische Sammlungen aus früheren Ausgaben
- saisonale Ratgeber
- „Best-of“-Auswahlen
- Empfehlungen aus dem Archiv
- aktualisierte Versionen von Evergreen-Artikeln
- Audio-Versionen bestehender Beiträge
- Quizze auf der Grundlage bereits veröffentlichter Inhalte
Ein Gartenmagazin kann beispielsweise über Jahre hinweg wertvolle saisonale Inhalte aufgebaut haben. Ein Wirtschaftsmagazin verfügt vielleicht über Interviews und Analysen, die erneut relevant werden, sobald ein Unternehmen oder Thema wieder in den Fokus rückt. Ein Food-Magazin kann Rezepte passend zu Jahreszeiten, Feiertagen oder bestimmten Zutaten erneut aufgreifen.
Die Frage lautet dann nicht mehr: „Was können wir heute veröffentlichen?“, sondern: „Was haben wir bereits, das für den Leser heute von Wert ist?“
7. Machen Sie Inhalte auf unterschiedliche Weise zugänglich
Es ist schwierig, Leser zu binden, wenn die Inhalte selbst schwer zu konsumieren sind.
Leser nutzen unterschiedliche Geräte, haben unterschiedliche Bedürfnisse und greifen in ganz verschiedenen Situationen auf Inhalte zu. Ein digitales Magazin sollte daher mehr Flexibilität bieten, als lediglich eine gedruckte Seite auf einem Bildschirm wiederzugeben.
Artikelbasiertes Lesen, anpassbare Textgröße, Text-to-Speech und barrierefreie Navigation können redaktionelle Inhalte für mehr Menschen benutzerfreundlicher machen.
Diese Flexibilität ist nicht nur im Hinblick auf Barrierefreiheit von Bedeutung. Ein Leser bevorzugt vielleicht die gestaltete Ausgabe auf einem Tablet, die Artikelansicht auf einem Smartphone und die Audioversion auf Reisen. Der Inhalt ist derselbe, aber die bevorzugte Art der Nutzung ändert sich je nach Situation.
Prenly kombiniert digitale Ausgaben mit barrierefreien Leseoptionen für iOS, Android und das Web.
8. Machen Sie aus einzelnen Besuchen eine Gewohnheit
Es geht nicht darum, aus jedem Magazin ein tagesaktuelles Nachrichtenangebot zu machen.
Vielmehr geht es darum, die Zeit zwischen den Ausgaben sinnvoll zu nutzen – mit Inhalten, die relevant, hilfreich oder unterhaltsam sind.
Für ein Magazin könnte das einen wöchentlichen Podcast und gelegentliche Push-Benachrichtigungen bedeuten. Für ein anderes könnten es tägliche Spiele, ein Veranstaltungskalender und regelmäßig aktualisierte Webinhalte sein. Eine Fachpublikation konzentriert sich möglicherweise auf Briefings, Branchen-Updates und Inhalte für Mitglieder.
Der richtige Rhythmus hängt von der Zielgruppe ab.
Entscheidend ist, dass das digitale Produkt den Lesern einen Grund gibt, wiederzukommen, der für die Publikation Sinn ergibt – anstatt sich ausschließlich auf das Erscheinungsdatum der nächsten Ausgabe zu verlassen.
Das ist die Idee hinter Prenly Engage: Spiele, Umfragen, Podcasts, Veranstaltungen und andere Erlebnisse zu der Publikation hinzuzufügen, die die Leser bereits nutzen, anstatt sie zu bitten, zwischen verschiedenen Plattformen zu wechseln.
Was können Magazine zwischen den Ausgaben veröffentlichen?
Es gibt keinen Content-Mix, der für jedes Magazin gleichermaßen funktioniert. Entscheidend sind die Zielgruppe, das Themengebiet und die redaktionellen Stärken des Magazins.
Eine sinnvolle Strategie für die Zeit zwischen den Ausgaben könnte Folgendes kombinieren:
- aktuelle Inhalte – Artikel, Updates und Nachrichten, die für die Nische des Magazins relevant sind
- Evergreen-Inhalte – Archivbeiträge, Ratgeber und Sammlungen, die auch langfristig nützlich bleiben
- Audio – Podcasts, Interviews und Hörversionen von Artikeln
- interaktive Inhalte – Quizze, Spiele, Umfragen und Gewinnspiele
- Veranstaltungen – relevante Aktivitäten, Veranstaltungen oder Entdeckungen
- Benachrichtigungen – gezielte Erinnerungen, wenn es sich wirklich lohnt, wieder vorbeizuschauen
Das Ziel ist nicht, jedes Format zu nutzen. Es geht darum, eine Kombination zu schaffen, die dem Leser einen dauerhaften Mehrwert bietet und gleichzeitig für die Redaktion realistisch zu pflegen ist.
Von einzelnen Ausgaben zu einer langfristigen Leserbindung
Eine Magazinausgabe ist gerade deshalb wertvoll, weil sie sorgfältig zusammengestellt, in sich abgeschlossen und bewusst gestaltet ist. Digitales Publizieren muss diese Stärken nicht aufgeben.
Im Gegenteil: Es kann darauf aufbauen.
Die Ausgabe kann das Herzstück bleiben, während Artikel, Audio, Spiele, Veranstaltungen und andere digitale Erlebnisse zusätzliche Kontaktpunkte schaffen, bevor die nächste Ausgabe erscheint.
So wird das digitale Magazin von einem Produkt, das Leser vor allem bei Erscheinen einer neuen Ausgabe öffnen, zu einem Angebot, das häufiger Teil ihres Alltags werden kann.
Prenly unterstützt Magazinverlage dabei, digitale Ausgaben mit einem umfassenderen digitalen Leseerlebnis zu verbinden – während die eigenen Inhalte, die Marke und die redaktionelle Identität im Mittelpunkt bleiben.
Mehr über digitales Publizieren für Magazine mit Prenly erfahren →