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Native App oder PWA: Welche Lösung passt zu Ihrem Magazin?
Native App, PWA oder Hybrid-App? Wir erklären die Unterschiede und zeigen, worauf Verlage bei der Wahl einer digitalen Magazinlösung achten sollten.
Wer eine App für sein Magazin plant, stößt schnell auf technische Begriffe wie Native App, Progressive Web App (PWA) oder Hybrid-App. Für die Leserinnen und Leser sind jedoch meist ganz andere Fragen entscheidend: Wie einfach finden sie die aktuelle Ausgabe? Lassen sich auch längere Artikel angenehm lesen? Und können sie später dort weiterlesen, wo sie aufgehört haben?
Bei der Wahl der richtigen Lösung sollte deshalb nicht allein die Technik im Mittelpunkt stehen. Entscheidend ist, wie gut das Magazin im Alltag funktioniert und welche Möglichkeiten es Ihren Leserinnen und Lesern bietet. Wir zeigen Ihnen, worin sich die verschiedenen Ansätze unterscheiden und worauf Sie bei der Entscheidung achten sollten.
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Native App, PWA und Hybrid-App: Was ist der Unterschied?
Eine native App wird speziell für ein Betriebssystem wie iOS oder Android entwickelt und in der Regel über den jeweiligen App-Store installiert. Eine Progressive Web App (PWA) basiert dagegen auf Webtechnologien. Sie wird über den Browser aufgerufen, kann aber auch Funktionen bieten, die man von klassischen Apps kennt. So lässt sie sich je nach Gerät und technischer Umsetzung beispielsweise zum Startbildschirm hinzufügen. Eine Hybrid-App kombiniert Elemente beider Ansätze. Welche Funktionen tatsächlich verfügbar sind, hängt jedoch immer von der konkreten Lösung ab.
Eine weitere Frage ist, wie Sie Ihre Inhalte anbieten möchten. Ausgaben, Artikel und Audioinhalte in einer gemeinsamen Publishing-App zu bündeln, kann das Angebot für Ihre Leserschaft übersichtlicher machen. Dabei geht es zunächst um die Gestaltung des digitalen Angebots und nicht darum, ob einzelne Bestandteile mit nativer Technologie oder Webtechnologie entwickelt wurden.
Vergleichen Sie die Lösungen aus Sicht Ihrer Leser
Lange Funktionslisten und überzeugende Präsentationen können einen guten ersten Eindruck vermitteln. Ob eine Lösung wirklich zu Ihrem Magazin passt, zeigt sich aber erst bei der praktischen Nutzung. Nehmen Sie deshalb eine typische Ausgabe Ihres Magazins als Grundlage für den Vergleich. Ideal ist ein Heft mit längeren Reportagen, großformatigen Bildern, Bildunterschriften und den Verlinkungen, die Sie auch sonst verwenden.
Testen Sie die verschiedenen Angebote auf den Smartphones und Tablets, die Ihre Zielgruppe bevorzugt nutzt. Lassen Sie sich dabei zeigen, wie einfach sich alltägliche Aufgaben erledigen lassen:
- Eine Ausgabe finden, öffnen und einen bestimmten Artikel aufrufen.
- Eine längere Reportage angenehm lesen, die Schriftgröße anpassen und anschließend zur Ausgabe zurückkehren.
- Sich mit einem Testkonto anmelden und auf Inhalte zugreifen, die nur für Abonnenten verfügbar sind. Prüfen Sie auch, was Nutzer ohne entsprechende Berechtigung sehen.
- Die Lektüre unterbrechen und später die richtige Ausgabe oder die zuletzt gelesene Stelle wiederfinden.
Wenn Sie dieselben Aufgaben mit unterschiedlichen Lösungen testen, erkennen Sie schnell, was gut funktioniert und wo es noch Einschränkungen gibt. Halten Sie dabei fest, welche Funktionen bereits verfügbar sind und welche erst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden sollen. So lassen sich die Angebote besser miteinander vergleichen.
Offline lesen und Push-Benachrichtigungen: Was ist möglich?
Viele Menschen möchten ihr Magazin auch unterwegs lesen, beispielsweise im Zug, im Flugzeug oder an Orten mit schlechter Internetverbindung. Die Möglichkeit, Inhalte herunterzuladen und ohne Internetverbindung zu lesen, kann deshalb ein wichtiges Auswahlkriterium sein. Allerdings bedeutet eine App nicht automatisch, dass alle Inhalte offline verfügbar sind. Fragen Sie deshalb nach, ob sich komplette Ausgaben oder einzelne Artikel speichern lassen. Prüfen Sie auch, ob Bilder und gegebenenfalls Audioinhalte ohne Internetverbindung funktionieren. Am besten lassen Sie sich die Offline-Nutzung direkt vorführen.
Auch Push-Benachrichtigungen können eine sinnvolle Ergänzung sein. Damit können Sie beispielsweise auf eine neue Ausgabe, aktuelle Artikel oder besonders interessante Inhalte aufmerksam machen. Entscheidend ist, auf welchen Geräten diese Funktion unterstützt wird, wie Leserinnen und Leser dem Empfang zustimmen und wohin eine Benachrichtigung beim Antippen führt. Die technischen Möglichkeiten unterscheiden sich je nach Plattform und Umsetzung. Lassen Sie sich daher genau zeigen, welche Funktionen die angebotene Lösung unterstützt.
Geben Sie Ihren Lesern auch zwischen den Ausgaben einen Grund zur Rückkehr
Für viele Magazine ist jede neue Ausgabe ein wichtiger Anlass, die App erneut zu öffnen. Doch eine digitale Magazin-App kann weit mehr bieten als den Zugang zum aktuellen Heft. Mit zusätzlichen Artikeln, Podcasts, Audioinhalten oder einem gut zugänglichen Archiv schaffen Sie weitere Möglichkeiten, Ihre Leserschaft zu erreichen und langfristig an Ihr Magazin zu binden.
Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viele Funktionen anzubieten. Überlegen Sie lieber, welche zusätzlichen Inhalte für Ihre Zielgruppe wirklich interessant sind und wie sich diese regelmäßig aktualisieren lassen. Prenlys Lösungen für digitale Magazine zeigen, wie sich klassische Magazinausgaben um weitere digitale Inhalte ergänzen lassen. Zusätzliche Anregungen finden Sie in unserem Beitrag zur Leserbindung zwischen den Ausgaben. Entscheidend ist, dass die Inhalte zu Ihrem Magazin passen und Ihren Leserinnen und Lesern einen echten Mehrwert bieten.
Denken Sie auch an die Zeit nach dem Start
Bei der Auswahl einer digitalen Magazinlösung stehen zunächst meist das Design, die Funktionen und der Aufwand für die Einführung im Vordergrund. Genauso wichtig ist jedoch die Frage, wie sich die App langfristig betreiben und weiterentwickeln lässt. Betriebssysteme werden aktualisiert, technische Anforderungen verändern sich und auch die Erwartungen Ihrer Leserschaft entwickeln sich weiter.
Klären Sie deshalb frühzeitig, wer für technische Updates, Tests auf verschiedenen Geräten, Barrierefreiheit und Support verantwortlich ist. Wenn Sie bestehende Abonnementsysteme, Anmeldedienste oder andere Anwendungen anbinden möchten, sollten auch die entsprechenden Schnittstellen und Zuständigkeiten besprochen werden. Berücksichtigen Sie neben den Kosten für die Einführung auch den laufenden Aufwand. Beziehen Sie am besten Redaktion, Produktverantwortliche, Technik und Abonnentenservice in die Entscheidung ein. So stellen Sie sicher, dass die gewählte Lösung nicht nur zum Start, sondern auch im täglichen Betrieb zu Ihrem Verlag passt.
Welche Lösung passt am besten zu Ihrem Magazin?
Ob eine Native App, eine PWA oder eine Hybrid-App die richtige Wahl ist, hängt von den Anforderungen Ihres Magazins ab. Entscheidend sind Ihre Zielgruppe, die gewünschten Funktionen und die Art, wie Sie Ihre Inhalte digital anbieten möchten. Prenly bietet digitale Leseerlebnisse für iOS, Android und das Web. Gerne zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten es für Ihr Magazin gibt und wie sich eine passende Lösung gestalten lässt. Bringen Sie Ihre Fragen und am besten auch eine aktuelle Magazinausgabe zu einem Gespräch mit Prenly mit. Gemeinsam schauen wir uns an, wie Sie Ihren Leserinnen und Lesern ein überzeugendes digitales Magazinerlebnis bieten können.